Polka und lustige ,Gschichtla‘
Vergnüglicher Abend beim Wirtshaussingen in Plech

PLECH (za) - «Wer hier mit uns will fröhlich sein, dem woll’n ein Glas wir bringen» meinte der Männergesangverein Plech zum Auftakt seines diesjährigen Wirtshaussingens im Vereinslokal «Goldenes Herz» und gab damit gleich die gewünschte Richtung vor. Sie hielt den ganzen Abend an.

Wie der Vorsitzende Hans Herzog in seiner Begrüßung betonte, will der Verein die gute Tradition bewahren und alte Volkslieder und volkstümliches Liedgut in Erinnerung rufen. Mit einem gesungenen Selbstporträt, von Andy Bojer getextet, stellten sich die einzelnen Stimmlagen des Chores selber vor.

Anschließend übernahm die Plecher Stubenmusik mit Monika Schmidt, Andrea Herzog, Georg Fenzel, Helmut Herrmann, Hans Pesahl sowie Leiterin Christa Schmidt die Initiative und unterhielt mit dezenten Weisen die Gäste. Den Geschmack des Publikums trafen mit Ländler, Polka und Dreher die vermischten Veldensteiner Musikanten unter Werner Heiß. Mit zahlreichen Zwischenwitzen und humorvollen Gedichten hatte Klaus Hauenstein immer wieder die Lacher auf seiner Seite. Dies gilt auch für die Einlagen von Heinz Stark, der lockere «Gschichtla» aus der Schule, dem Krankenhaus und von der Plecher Kerwa zum Besten gab.

Andy Bojer sorgte schließlich auf der Quetschn dafür, dass die Besucher kräftig ihre Stimme erhoben und Texte ehemaliger Gassenhauer und Oldies wieder aufgefrischt wurden. So stellte sich ein tolles Non-Stop-Programm quasi von allein auf und der Abend wurde nie langweilig. Wer den Termin verschwitzt hatte, war selbst schuld. Hatte er doch ein überaus kurzweiliges und gemütliches Festival der guten Laune versäumt.

 

Werner Heiß, Robert Hoffmann, Peter Grund, Klaus Hauenstein und Harald Pillhofer (im Bild hinten von links) drückten neben der Plecher Stubenmusik dem gemütlichen Wirtshaussingen ihren Stempel auf. Foto: Zagel

 

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