Am Scheitelpunkt
Männergesangsverein Plech sucht neue Mitglieder

PLECH (za) - Auf ein harmonisches Berichtsjahr blickte der Männergesangverein (MGV) 1864 Plech in seiner Hauptversammlung im Vereinslokal "Goldenes Herz" zurück.

In zwei Jahren feiert der Verein sein 150-jähriges Bestehen. Auf einen großen Zeltbetrieb wird dabei verzichtet. Punktuell will man jedoch im Lauf des Jahres 2014 wiederholt an die Öffentlichkeit treten. Als grobe Vorstellung hat man bereits einen Festkommers mit Bilderdokumentation sowie verschiedene Themenkonzerte mit örtlicher und überörtlicher Beteiligung im Auge.

Wie den Berichten des Schriftführers Friedrich Schmidt und des Vorsitzenden Hans Herzog zu entnehmen war, stützt sich der Chor auf 29 aktive Sänger mit einem Durchschnittsalter von knapp 64 Jahren. Hans Küffner und Heinz Wolf fanden den Weg in den MGV und fühlen sich dort gut aufgehoben. 18 passive Mitglieder unterstützen den Verein ideell. An den 29 Singstunden und sechs öffentlichen Auftritten nebst den zahlreichen Ständchen bei runden Geburtstagen oder Ehejubiläen beteiligten sich im Schnitt 23 Sänger.

Der Terminplan mit Veranstaltungen auf dem Kirchplatz, in Bärnfels, dem Singen im Weinberg von Ipsheim sowie beim eigenen Weinfest, beim Volkstrauertag und dem Plecher Weihnachtsmarkt, wurde strikt eingehalten.

Alle bewährten Veranstaltungen erfahren in 2012 eine Neuauflage. Dazu kommt am 21. April in der Mehrzweckhalle ein Liederabend mit Ehrungen verdienter Sänger, am 13. Mai ein Singen am Kirchplatz sowie die Teilnahme an den Festen in Ottensoos und Obertrubach. Der Jahresausflug führt in die Hopfengegend um Spalt, Weitere Auftritte sind bei der Sonnwendfeier des Heimatvereins (23.6.), dem Kameradschaftsabend (27.7), beim beliebten Wirtshaussingen am 19. Oktober sowie beim weihnachtlichen Singen in der Pfarrkirche geplant. Der nächste größere Termin findet bereits am 27. Januar beim Konzert der gemeindlichen Chöre in St. Susannae statt.

"Unser Verein steht gewissermaßen am Scheitelpunkt", resümierte der Vorsitzende Hans Herzog und forderte die Aktiven auf, sich mächtig ins Zeug zu legen, damit der Bestand des Vereins auf Jahre hinaus gesichert werden kann. Dies beinhalte auch die Anwerbung neuer Sänger und die Weiterentwicklung des umfangreichen Repertoires um moderneres Liedgut.

Hier hakte der langjährige Chorleiter Hans Jürgen Bauer aus Egloffstein ein. Idealziele seien auch in seiner Zeit nicht immer zu erreichen gewesen. Allein schon positives Denken bringe den Verein jedoch nach vorne. "Im allgemeinen sind wir gut unterwegs", sagte Chorleiter Andreas Bojer und bat, im Werben um Nachwuchs nicht nachzulassen. Auf die Frage von Hans Schmidt nach einem Aushilfsdirigenten verwies Bojer, der gerne auch Gottesdienste umrahmt, auf die drei Gruppenchorleiter.

Nach dem Bericht des seit fast 40 Jahren agierenden Schatzmeisters Fritz Dörres musste wegen der zahlreichen runden Jubiläen ein kleines Minus in der Kasse hingenommen werden. Dem Kassier wurde jedoch eine ordentliche Buchführung bestätigt. "Die Mannschaft ist rührig, diszipliniert und die Kameradschaft intakt, sie braucht ihr Licht nicht unter den Scheffel zu stellen", lobte Vizebürgermeisterin Renate Pickelmann.

Unter ihrer Regie gingen die Neuwahlen rasch über die Bühne. Erster Vorsitzender bleibt auch in den nächsten zwei Jahren Hans Herzog. Als neuen Stellvertreter hob man Hans Jürgen Luding auf das Schild. Kassier blieb Fritz Dörres und Schriftführer Friedrich Schmidt. Den Beirat bilden Karl Rasser, Fritz Brütting, Helmut Herrmann, Heinz Stark, Hans Schmidt, Norbert Hildebrandt, Edmund Seifert und Klaus Görlich. Um die Präsenz im Internet kümmert sich Karlheinz Schmidt, um das Notenmaterial Konrad Daut, die Kasse prüfen Fritz Brütting und Karlheinz Schmidt. Bei den nächsten Wahlen wird die Zahl der Ausschussmitglieder um die Hälfte reduziert. Dazu ist wohl eine Änderung der Satzung vonnöten.

 

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