Jahresversammlung des MGV Plech am 21.01.11


PLECH (za) - Auf ein ruhiges Vereinsjahr blickte der Männergesangverein 1864 Plech (MGV) anlässlich seiner turnusmäßigen Hauptversammlung im Vereinslokal „Goldenes Herz“ zurück.

Als größtes Problem stellte sich die schleichende Überalterung der Aktiven heraus. Wie dem Bericht des Schriftführers Fritz Schmidt zu entnehmen war, konnten alle anstehenden Termine aus dem Vorjahr abgearbeitet werden. Darunter der Liederabend in der Mehrzweckhalle, das Frühlingssingen beim Gottesdienst am Spieser Felsen, die Umrahmung des Johannisfeuers auf dem Gottvaterberg sowie das eigene Wirtshaussingen und der Auftritt beim Weihnachtsmarkt.

Dazu beteiligte man sich nach den Worten des Vorsitzenden Hans Herzog musikalisch an den Sängerjubiläen in Pegnitz und Betzenstein. Derzeit stützt sich der Plecher Traditionsverein auf 29 aktive Mitglieder mit einem Durchschnittsalter von 64 Jahren und auf 16 Passive. Hans Küfner und Heinz Wolf stoßen neu hinzu. Die 32 Singstunden besuchten im Schnitt 21 Sänger. Insgesamt waren sieben öffentliche Auftritte plus Ständchen bei runden Geburtstagen und Liedbeiträge bei Beerdigungen zu verzeichnen. Für 2011 gilt es laut Herzog, den Chor möglichst weiter zu verstärken und vor allem die „müde“ gewordenen Aktiven neu zu motivieren. Am 8. Mai steht ein Frühlingssingen, am 2. Juni eine Wanderung und am 29. Juli der Kameradschaftsabend im Kalender. Das 2. Weinfest zusammen mit der Feuerwehr ist für den 22. Oktober angesetzt, das Singen zum Weihnachtsmarkt am 26. November und die eigene Weihnachtsfeier am 10. Dezember. Außer der Reihe stehen zwölf Ständchen zu runden Geburtstagen und drei Jubelhochzeiten bevor. Einen Ausflug ins Fränkische Seenland organisiert Chorleiter Andy Bojer, eine Brauereibesichtigung Konrad Daut. Nachdem 2014 das 150-jährige Gründungsjubiläum ansteht, beauftragte man einen Ausschuss mit Andy Bojer, Fritz Dörres, Fritz Schmidt, Helmut Herrmann und Hans-Jürgen Luding mit den Vorarbeiten. Vision ist ein Festkommers in der Mehrzweckhalle, ein gemeinschaftliches Singen auf dem Gottvaterberg und ein Konzert in der Pfarrkirche. Auf einen großen Festzeltbetrieb will man einvernehmlich verzichten.

Nach Bürgermeister Karlheinz Escher soll das beliebte Wirtshaussingen zu einer dauerhaften Einrichtung werden. Im Hinblick auf die Beschaffung einer modernen Lautsprecheranlage für alle interessierten Vereine machte der Rathauschef einen konkreten Vorschlag: Die Gemeinde könnte sich vorbehaltlich der Zustimmung des Ratsgremiums an den anfallenden Kosten mit 50 Prozent beteiligen. Der MGV steht dem Ansinnen positiv gegenüber.

Dem Schatzmeister Fritz Dörres wurde auf Antrag der Revisoren Fritz Brütting und Helmut Herrmann für korrekte Buchführung einstimmige Entlastung zuteil.

Bereits eingangs der Versammlung gedachte man in einer Schweigeminute der verstorbenen Mitglieder Wolfgang Maisel, Martin Wagner und Georg Bezold.

 

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